Wer hat´s erfunden?
Die Schweizer!
Am Wochenende war ich in Zürich. Arbeiten und die Stadt anschauen – Sightseeing mit Business Faktor
Die Stadt ist gemütlich und überschaubar, man fühlt sich wohl. Gleich am Bahnhof ist es sichtbar wie sich die Polizisten um die Bierleichen von der Streetparade kümmern – das nenne ich FREUND UND HELFER

Gleich am Bahnhofsplatz bringt ein kleiner Junge aus Bronze dem Drachen das Wasserspucken bei – vielleicht soll der Drache später zur Feuerwehr gehen und sich nützlich machen. Oder bei einer Party junge Damen beeindrucken
Auf jeden Fall eine nette Erfindung!

Die Schweizer mögen Pudel. Wahrscheinlich, weil sie sehr gut zu den Zebrastreifen passen.

Dann gings per Straßenbahn in den Zoo. Die Strassenbahnen in Zürich sind sehr sauber, die Schweizer kümmern sich um das Erhalt der öffentlichen Verkehrsmitteln in Ordnung und Sauberkeit. Die Schilder in der Straßenbahn haben mich schwer beeindruckt, besonders der Onkel, der mit der Säge sein Sitz zersägen will. Erst vor ein Paar Tagen habe ich mir ein schweizer Messer zugelegt, eins von Victorinox – die Säge es auch dabei. Ich habe gleich gedacht, vielleicht sollte ich ihn ausprobieren, die Sitze in der Straßenbahn waren aus Holz mit Polsterauflagen.

Auf dem Weg zum Zoo sah ich aus dem Fenster einen goldenen Nackten. Der sitzt auf einem Pfeiler und wirkt ziemlich verkrampft. Als Denkmal einem Exibitionisten konnte dieses Kunstwerk nicht durchgehen, weil das Gemächt zu offensichtlich präsentiert wirde. Was der Künstler uns damit sagen wollte, bleibt unbekannt.

Dann gab´s jede menge Fotos im Zoo. Zooh – so steht auf dem Logo, ist sehr groß, Regenwaldhaus ist fantastisch, man sieht alle Pflanzen, die es im richtigen Regenwald vielleicht gar nicht mehr gibt. In Zürich sind sie aber gut aufgehoben wie bei einer schweizer Bank.

Es gibt lustige Affen, die sehr zutraulich sind.

Schlangen, die sich rasant vermehren.

Sexuell aktive Schildkröten, die es in der Öffentlichkeit machen.

Coole, ignorante Kamele.

Schwimmende sibirische Tiger. Das die Tiger schwimmen, hat mich überrascht. Ich dachte, Katzen schwimmen nicht, zumindest hat Vladimir Probleme mit dem Baden in der Badewanne. Vielleicht sollte ich mit ihm in den züricher Zoo gehen, damit er sieht, dass Baden auch Spass machen kann.

Ansonsten benehmen sich die Tiger wie richtige Katzen. Sie klopfen sich auch gerne, nur die Größe ist anders.

Der Eintritt in den Züricher Zoo kostet 22 Franken – günstiger als in Hannover. Nur das Geld sieht viel schöner aus. De schweizer Banken haben es auch besser als die von dem Rest der Welt, deshalb haben die schweizer auch farbenfrohe, optimistische Banknoten. Man freut sich richtig das Geld auszugeben – jeder, wer die Franken bekommt, freut sich über die bunten Papierstücke ![]()

Auf der Liegewiese am Züricher See gibt es viele entspannte Menschen, die entweder liegen, oder spielen Ball, oder schleppen bunte Koffer durch die Gegend.

Gegen die Hitze ist die Stadt sehr gut gewappnet. Überall stehen Brunnen mit fließenden Trinkwasser (zumindest habe ich keine Schilder “Kein Trinkwasser” gesehen). Man kann den Kopf unter dem kühlen Wasser halten, um die Gedanken ein Bisschen in Ordnung zu bringen.


Wer Probleme mit dem Kopf abkühlen hat, kann an einer großen Kugel die Hände abkühlen – sehr praktisch!

Oder aus einem Designerbrunnen trinken. Menschen mit einem langen Hals haben es einfacher.

So eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten gibt es in keiner anderer Stadt. Es gibt alles, was Kultur betrifft:
Zusammenklappbare Trompeten.

Das Tor zur Hölle.

Kunstobjekte, wo man nicht richtig weiss, was das ist. Das Ding steht vor einem Museum, wird wahrscheinlich doch etwas richtiges sein.

Auch gibt es drei versteinerte Schwester ohne Unterkörper, die ausgefallene Ketten tragen.

Damit kein Meter von der Kunst verschont bleibt, machen die Schweizer einfach Spontaninstallationen. Besonders die Fahrräder sind als Kunstwerke sehr beliebt – man nehme das Fahrrad und passe die Form des Rades an die des Geländes. Kinder, das ist Kunst. Bitte nicht nachmachen.

Auch die Katzen wurden nicht veregssen. Am tollsten finde ich das Schild mit den Katzen, die Jungfrauengesichter haben. Der Aufkleber scheint sie nicht zu stören. Sie sind glücklich und zufrieden ![]()

Beim Spazieren durch die Stadt habe ich schlaue Sprüche entdeckt – konnte von mir sein. Picasso hat abgeschrieben, ich habe es schon immer gewusst.

Und plötzlich, endlich eine Marktlücke. Also, es gibt doch nicht alles in Zürich, man kann eine Geschäftsidee realisieren und damit wahrscheinlich erfolgreich sein. Ich schau mich nach einem Büro in züricher Innenstadt um. Die Frage ist nur, was mache ich dort?

So war Zürich. Eine Stadt mit Flair, schönen Kneipen, Frauenfreibad, netten hilfsbereiten Menschen und dem unvergesslichen Zoo. Ich komme wieder, allein wegen den Türen sollte ein Fotograf mindestens eine Woche in der Stadt verbringen.

Bis zum nächsten Mal!
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